GestaltWerk

Psychotherapie- Gestalttherapie - Traumatherapie

Was mir wichtig ist

Der Gestaltansatz kann weniger als ein psychotherapeutisches Lehrgebäude denn mehr als eine Haltung zur Psychotherapie verstanden werden.

Gestalttherapie, die auf Haltung aufbaut, stellt den Menschen in seiner jeweili­gen Situation, und nicht eine von der Lebenswirklichkeit losgelöste Theorie in den Mittelpunkt. Die Haltung zum Menschen bestimmt die Wirkung einer Intervention, nicht das theoriegestützte Lehrgebäude. Haltung bestimmt die Anwendung von Methoden, sodass es keine spezifischen gestalttherapeutischen Methoden gibt, sondern nur Methoden, die vor dem Hintergrund einer gestalt­therapeutischen Haltung Anwendung finden. Die Haltung wird handlungslei­tend den theoretischen Annahmen übergeordnet. Psy­cho­therapeutisches Handeln über eine Praxis der Haltung und nicht über eine der Methoden und Lehrsätze zu definieren, war die Herangehensweise von Lore Perls. Dieser Ansatz macht das hier vertretene Verständnis von Gestalt­therapie im Kern aus und unterscheidet sie grundsätzlich von anderen Thera­pieformen.

Die gestalttherapeutische Haltung ist humanistisch, dialogisch, phänomenologisch und existentiell.  

Genauso wenig, wie sich die Wirkung einer Symphonie aus den Noten erklären lässt, aus denen Sie besteht, genauso wenig können wir unser Erleben und unsere Gestalten aus einzelnen Perspektiven erklären. „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ und es ist dieses schwer fassbare Ganze im Lebensvollzug, das uns als Menschen in unserer Existenz und unserem Erleben ausmacht.

Gestalttherapie ist ein wissenschaftlich fundiertes Psychotherapieverfahren.


Wir haben zwei Leben und das zweite beginnt, wenn du erkennst, dass du nur eins hast. (Ricardo Gondim)